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Die Arkham Tetralogie ist im Juni letzten Jahres mit dem in der Fangemeinde mehr oder weniger gut aufgenommenen Arkham Knight beendet worden. Der letzte DLC ist ebenfalls bereits erschienen und die Reihe kann dem Anschein nach wohl diesmal keinen weiteren Teil erwarten. Höchste Zeit also sich mit einem Thema auseinanderzusetzen das bereits in einigen Varianten zur Äußerung gekommen ist, dem Joker.

Zusammenfassung

Ich habe jeden Teil der Reihe seit dem erscheinen von Arkham Asylum gespielt. Der erste Teil war für die Welt und so auch für mich die große beeindruckende Eröffnung eines neuen Ansatzes von Batman in der Gaming Industrie. Danach folgte mit Arkham City der überraschenderweise noch aufpoliertere zweite Teil. Jeder Batman Fan war nun im 7ten Himmel. Umso höher stiegen die Erwartungen als schließlich ein neuer Teil angekündigt wurde, Arkham Origins. Statt die Storie weiterzuführen begab man sich nun in die Vergangenheit. An sich eine gute Idee doch diesmal konnte der Höhenflug nicht weitergeführt werden. Im Gameplay wurde alles wie gewohnt weiterentwickelt doch die Geschichte war bei weitem nicht so fesselnd wie die der beiden Vorgänger. Einer der Hauptkritikpunkte vieler Kritiker und so auch meiner war das erneut der Joker die Fäden hinter allem zog. Nachdem dieser bereits in den beiden vorherigen Games eine/die zentrale Rolle eingenommen hatte stahl er hier erneut die Show. Das war umso enttäuschender da sich gerade in Batmans Bösewichter Sammlung so viele gute und für eine Origins Story durchaus auch bessere Alternativen befinden. Zudem Zeitpunkt hatte ich Arkham City allen anderen Teilen bereits vorgezogen da hier der Joker, obwohl er auch dort eine sehr große Rolle einnimmt, eher der sekundär Bösewicht war. Schließlich wurde Arkham Knight angekündigt und alles deutete daraufhin das der Joker aus dem Rennen ist, er ist ja immerhin in Arkham City gestorben. Ehrlich gesagt hatte ich aber da schon meine Zweifel und war sicher das sie einen Weg finden würden ihn erneut aus den Hut zu zaubern. Und siehe da, der Joker ist erneut im Spiel, nicht in einer kleinen Nebenrolle, nein stattdessen zum vierten mal als einer der Hauptpunkte des Spiels. Alles schien sich ständig um Joker zu drehen und das obwohl es soviel mehr interessante Charaktere gab und die Welt des Arkhamverse tatsächlich (wie an vielen Punkten im den Spielen angedeutet) mehr zu bieten hat.

Lichtblitz

Und dann ging mir ein Licht auf, es muss tatsächlich sein wie es scheint...der Hauptangelpunkt der Spielereihe ist nicht Batman sondern die Beziehung zwischen Batman und dem Joker. Deswegen steht alles in der Welt der Arkham Reihe scheinbar in Beziehung zum Joker. Man hat nie versucht eine Geschichte um Batman zu bauen sondern eine um den Konflikt zwischen Batman und Joker. Natürlich kann man argumentieren das der Titel "Arkham" doch genau darauf hinweist und im weitem Sinne tut er das auch doch meiner Meinung nach hat man den Titel mit den Vorsatz von ursprünglich zwei Spielen gewählt aus denen dann durch den Erfolg vier geworden sind. Denn wenn man Arkham Asylum und Arkham City gesondert betrachtet ist der Titel durchaus sinnvoll gewählt, bei beiden Geschichten spielt "Arkham" eine wichtigte zentrale Rolle. Doch die beiden Nachfolger haben kaum bis nichts mehr mit dem ursprünglichen Plot zu tun und spielen weder in Arkham noch stehen sie in irgendeiner Beziehung dazu. Betrachtet man also die Tetralogie als ganze scheint der Titel Arkham ein Fehlgriff. Der zentralste Aspekt der Reihe ist letztlich Joker und nicht Arkham weshalb der Name Batman und Joker weitaus sinnvoller gewesen wäre und definitiv weniger irreführend.

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