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Arkham Asylum

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Arkham Asylum
Arkham Asylum.jpg

Offizieller Name:

Elizabeth Arkham Asylum for the Criminally Insane

Art:

Psychiatrie

Erster Auftritt:

Batman #258 (Oktober 1974)

Erwähnenswertes:

Gründer: Amadeus Arkham
Gegenwärtiger Leiter: Jeremiah Arkham

Erschaffen von:

Denny O'Neil

Standort:

Gotham City

Das Arkham Asylum ist eine erfundene Einrichtung aus dem DC-Comic-Universum. In dieser Psychiatrie werden alle Superschurken und Gegenspieler von Batman eingeliefert. Gegründet wurde es von Amadeus Arkham und der momentane Leiter des Asylums ist sein Neffe Jeremiah Arkham.

GeschichteBearbeiten

Das Elizabeth Arkham Asylum for the Criminally Insane wurde 1921 von Dr. Amadeus Arkham gegründet. Nach dem vermeintlichen Selbstmord seiner Mutter wollte Arkham aus dem ehemaligen Landsitz seiner Familie in eine Heilanstalt für Geisteskranke machen, da er die bestehenden Gefängniseinrichtungen in Gotham für ineffektiv und menschenunwürdig hielt. Arkham zog mit seiner Familie von Metropolis nach Gotham und brachte auch gleich seinen ersten Fall mit: Den Serienmörder Martin Hawkins, der wegen der extremen Brutalität seiner Sexualverbrechen den Spitznamen "Mad Dog" erhalten hatte. Allerdings floh Hawkins später aus seinem Gefängnis und schlachtete Arkhams Familie ab. Trotz dieses schweren Rückschlages nahm das mit psychologischen Spitzenkräften besetzte Arkham Asylum wie geplant im November 1921 seinen Dienst auf. Dr. Arkham setzte die Behandlung von Hawkins fort, wofür er viel Lob von seinen Kollegen erhielt. Am Jahrestag der Ermordung von Arkhams Familie kam Hawkins jedoch bei einer Elektroschockbehandlung durch Arkham ums Leben. Sein Tod wurde zwar offiziell als Unfall eingestuft, doch die unheilvolle Atmosphäre des Bösen, die die gesamte Anstalt durchzog, hinterließ auch bei Amadeus Arkham seine Spuren. Immer öfter zog er sich in ein Geheimzimmer zurück und schrieb dort an einem Tagebuch. In diesem Zimmer kehrte schließlich auch seine Erinnerung an die wahren Umstände des Todes seiner Mutter zurück, die Arkhams Unterbewusstsein lange Zeit verdrängt hatte: Tatsächlich hatte sie keinen Selbstmord begangen, sondern war in Wirklichkeit von ihrem Sohn ermordet worden. Der Schock, den diese plötzliche Erkenntnis bei ihm auslöste, zerstörte seinen Geist endgültig, und Amadeus Arkham wurde 1929 schliesslich selbst in seiner Anstalt eingesperrt, nachdem er seinen Börsenmakler ermordet hatte.

1963 starb der wahnsinnige Amadeus Arkham in der Anstalt, die er selbst gegründet hatte. Seitdem diente das Arkham Asylum als Endstation für unzählige Geisteskranke, die in Gotham City offenbar wie Pilze aus dem Boden sprießen. Der letzte Leiter der Anstalt war Jeremiah Arkham, der Neffe des verstorbenen Amadeus Arkham. Die Liste der Insassen, die zu einem Großteil von dem kostümierten Verbrechensbekämpfer Batman dingfest gemacht wurden, umfasste Namen wie Poison Ivy, den Bauchredner, Amygdala, den Riddler, Victor Zsasz, Maxie Zeus, Two-Face, Killer Croc, Cornelius Stirk, den Mad Hatter (Jervis Tetch), Scarecrow und den Joker.

Bei der Bevölkerung von Gotham besitzt das Arkham Asylum keinen besonders guten Ruf, was bei der enorm hohen Ausbruchsrate der Gefangenen auch nicht weiter verwunderlich ist. Unter den Mitarbeitern von Arkham hat sich ein gewisser Dr. Simpson Flanders besonders hervorgetan, der mit der Einstellung, die Gefangenen so normal wie möglich zu behandeln, viele von ihnen überhaupt erst zur Flucht ermutigt und einigen auch bis zu einem gewissen Grad dazu verholfen hat. Mittlerweile sah er sich jedoch gezwungen, seinen Arbeitsplatz zu wechseln, und sorgt seither im Gefängnis Blackgate mit seinen geradezu absurden Methoden weiterhin für Ärger.

Vor einiger Zeit kam es in Arkham zu einer regelrechten Katastrophe, als der Meisterkriminelle Bane für einen Massenausbruch sorgte, in der Hoffnung, die geflohenen Gefangenen könnten Batman soweit schwächen, dass er ihn daraufhin ohne große Mühe besiegen konnte. Mittlerweile befinden sich die meisten der geflohenen Gefangenen zwar wieder in sicherem Gewahrsam, doch die nach wie vor extrem hohe Ausbruchsrate sowie zahlreiche Hinweise, dass auch Jeremiah Arkham nicht ganz bei Verstand ist, tragen mit dazu bei, dass der Ruf der Anstalt nach wie vor nicht besonders gut ist. Dank speziellen Vorkehrungen wurde Arkham Asylum von einem Erdbeben, das vor einiger Zeit Gotham City erschütterte, größtenteils verschont, doch nachdem sich die Notlage in der Stadt immer weiter verschlechterte, musste Jeremiah Arkham hilflos mitansehen, wie in seine Mitarbeiter reihenweise verließen. Schließlich wurde Gotham von der Regierung der USA offiziell zum Niemandsland erklärt, und Jeremiah, der nicht bereit war, die Insassen sterben zu lassen, sah sich gezwungen, die Tore der Anstalt zu öffnen und die Insassen freizulassen, was für Arkham das endgültige Aus bedeutete.

Arkham in anderen MedienBearbeiten

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